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Sprachkurs in Südafrika
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Auto & Motorrad

Kühe auf der Autobahn

Wer viel vom Land sehen möchte oder einfach nur unabhängig von dem teils nur schwach ausgebauten öffentlichen Verkehrsnetz sein möchte, mietet sich am besten ein Auto. Alle großen internationalen Autovermietungen sind mit Niederlassungen an den Flughäfen als auch in den Städten vertreten. Es gibt aber auch einige südafrikanische und lokale Autovermietungen, die günstigere Preise, besonders bei längeren Mietdauern, anbieten. Allerdings sollte man nicht unbedingt das günstigste Auto nehmen, sondern das mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis auswählen. Sicher ist sicher!

In Südafrika herrscht Linksverkehr, an den man sich aber schnell gewöhnt. In den Städten kann es im Verkehr ungewohnt hektisch zugehen und vor allem Minibusfahrer sind berüchtigt für ihre größtenteils unverschämte Fahrweise. Auf dem Land oder auf den Autobahnen außerorts ist im Regelfall relativ wenig Verkehr mit Ausnahme von Feiertagen sowie Ferienbeginn und -ende. Da muss man sich auf lange Staus gefasst machen. Das gilt auch für die Stoßzeiten vom Pendlerverkehr (ungefähr von 7:00 - 9:00 stadteinwärts und 16:30 - 18:30 stadtauswärts).

Mehr zum Thema Verkehrsregeln und Sicherheit beim Fahren gibt es in unserem Artikel Verkehrsregeln in Südafrika.

In Südafrika gibt es wunderschöne Motorradstrecken und es werden auch speziell Touren für Motorradgruppen angeboten. Allerdings ist man hier nicht so sehr an Motorräder gewöhnt wie in Europa. Deshalb ist erhöhte Aufmerksamkeit von den Motorradfahrern selbst gefragt. Nicht wundern, Motorradfahrer hierzulande grüßen einander nicht (ist aufgrund des Linksverkehrs etwas schwierig).

Eine für Europäer meist kuriose Entdeckung ist, dass man in Südafrika nicht selbst tanken darf. Dafür steht an jeder Zapfsäule ein Tankwart. Man gibt ihm einfach die Schlüssel, nennt den Betrag, den man ausgeben möchte, sowie welchen Treibstoff man benötigt. Während das Auto vollläuft, putzt der Tankwart die Scheiben, kontrolliert Öl und Wasser und pumpt bei Bedarf die Reifen auf. Zum Dank gibt man ein wenig Trinkgeld. (Wie viel angemessen ist, steht in unserem Artikel über Trinkgeld.) Anschließend kann man bar oder mit Karte direkt im Auto bezahlen. Es ist aber besser, Bares mit sich zu führen, da man besonders in ländlichen Gegenden nicht immer mit Karte zahlen kann. Tankstellen gibt es in so ziemlich jedem Ort, allerdings sollte man die Distanzen zwischen den Orten nicht unterschätzen, und besser auftanken, bevor die Reserveleuchte zu blinken anfängt. Parken gehört genauso zum Autofahren und für gute Parkplätze muss man meist auch bezahlen. Im Regelfall gibt es offizielle Parkwächter, bei denen man bezahlt und einen Parkschein bekommt. Preise variieren je nach Region und werden auf Schildern angezeigt. Manchmal stehen auch Automaten da, in die man dann die Nummer der Parkbucht eingibt und den zu zahlenden Betrag in Münzen einwirft. Es wird kein Parkschein ausgedruckt. Dann gibt es noch die inoffiziellen Parkwächter, die sogenannten „car guards“. Diese helfen einem beim Ein- und Ausparken und „passen auf das Auto auf“, während man weg ist. Manche von ihnen verdienen sich so ihren Lebensunterhalt, für andere ist es eher ein Zeitvertreib, bei dem sie trinken oder schlafen können. Daher muss man immer selbst entscheiden, ob man diesen car guards Trinkgeld geben möchte. Üblich sind R2 bis R5.

Auch beim Autofahren sollte man einige Sicherheitsregeln beachten. Keine Wertsachen oder noch besser gar nichts sichtbar im Auto liegen lassen; immer alles in den Kofferraum schließen oder mitnehmen. Autos können nicht nur im geparkten Zustand aufgebrochen werden. Es kann auch passieren, dass an Kreuzungen eine Scheibe eingeschlagen wird und zum Beispiel die auf dem Beifahrersitz liegende Handtasche gestohlen wird (sogenannte Smash & Grab Überfälle). Deshalb Taschen nicht auf den Sitz legen, sondern dorthin, wo man nur schwer hinkommt. Nach Möglichkeit sollte man Fenster geschlossen halten und immer genügend Abstand zum Vordermann halten, um im Notfall ausscheren zu können. Eine weitere Sicherheitsmaßnahme ist, bei Unfällen oder Pannen NICHT anzuhalten, sondern weiterzufahren und die Polizei zu alarmieren. Autounfälle können vorgetäuscht sein, um anhaltende Autos dann auszurauben.

Alexandra Seiler



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