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Rundreisen

Südafrika ist ein Land voller Vielfalt und enormer Weite. Wer nur die Städte besucht, sieht nur einen Bruchteil dessen, was Südafrika an Natur, Menschen und Kultur zu bieten hat. Um ganz Südafrika zu bereisen, braucht man viel Zeit. Selbst bei einem zweiwöchigen Urlaub erlebt man nur einen Teil des Landes. Aber dafür bieten Rundreisen durch Südafrika die ideale Möglichkeit, das Land jeden Tag von einer neuen Seite zu entdecken.

Wir haben für Sie einige der schönsten Rundreisen in Südafrika zusammengestellt. Wir haben keine Richtlinien für die Reisedauer angegeben, da jeder Reisende für sich selbst entscheiden sollte, wo und wie lange er an einem Ort bleiben möchte. Allerdings sollten Sie beachten, dass die Distanzen in Südafrika deutlich länger als in Europa sind und Sie sollten nicht jeden Tag woanders übernachten, da sonst aus dem Erholungsurlaub sehr schnell Stress werden kann. Nehmen Sie sich lieber weniger vor, aber dafür können Sie sich alles in Ruhe ansehen und dabei entspannt bleben.

Garden Route und Route 62

Die Garden Route entlang der Südküste von Kapstadt nach Port Elizabeth gehört zu den schönsten und beliebtesten Reisestrecken des Landes. Auf der Autobahn N2 fahren Sie nach Mossel Bay, dem offiziellen Start der Garden Route. Im Winter lohnt es sich zuerst einen Abstecher (mit Übernachtung) in Hermanus, einem der weltweit besten Spots, um Wale zu beobachten, zu machen. Von Juli bis November tummeln sich hier die sanften Meeresriesen in den Küstengebieten. Die Garden Route hat ihren Namen nicht von ungefähr und auf der Fahrt nach Port Elizabeth bekommt man das saftige Grün der Wälder, die Fluss- und Marschlandschaften, das azurblaue Meer, die farbenfrohe Flora und Fauna sowie die sanften Hügel zu Gesicht. Jeder der Küstenorte auf der Garden Route wie George, Knysna und Plettenberg Bay bieten eine Vielzahl an spannenden, sportlichen und kulturellen Aktivitäten. Wer Zeit hat, sollte noch ein wenig weiter zum Addo Elephant Nationalpark fahren. Auf der Rückfahrt geht es dann bei Humansdorp auf die Route 62 und somit durch die Klein Karoo zurück nach Kapstadt. Das Landschaftsbild ist zunächst von wallenden Bergen und Tälern und später von der steinigen Ödnis der Halbwüste geprägt. Unterwegs sollte man auf jeden Fall in Oudtshoorn Haltmachen und sich die Tropfsteinhöhlen Cango Caves und eine Straußenfarm ansehen. Auch ein Stopp bei dem legendären Restaurant Ronnie’s Sex Shop mitten in der Karoo ist ein Muss. Die 1560 km lange Strecke ist ein perfektes Beispiel für die landschaftliche Vielfalt des Landes. Mehr dazu in unseren Artikel Garden Route und Route 62.

Panorama Route, Krüger Nationalpark und Swasiland

Nach ein paar Tagen Sightseeing in Johannesburg steht für viele Besucher eine Safari im Krüger Nationalpark auf der Liste. Auf dem Weg dorthin kommt man an der Panorama Route vorbei, die man einfach gesehen haben muss. Diese beginnt in dem kleinen Ort Graskop und führt entlang einer atemberaubenden Kulisse. Donnernde Wasserfälle, Wasserpools in verschiedenen Farben, der tosende Blyde River sowie bizarre Felsformation mit Namen wie God’s Window, Wonder View, Pinnacle, Bourke´s Luck Potholes und die Three Rondawels. Auch der Blyde River Canyon, eine der weltweit größten Schluchten, mit einer reichen, subtropischen Vegetation ist hier zuhause. So viel Schönheit auf einen Fleck findet man selten. Auch lohnt sich ein Abstecher in die ehemalige Goldgräberstadt Pilgramsrest, um die Zeit des Goldrausches nachzuerleben. Anschließend geht es dann in den Krüger Nationalpark, wo Besucher auf geführten Safaris oder im eigenen Auto Wildtiere wie Antilopen, Elefanten, Nashörner, Zebras, Büffel, Löwen und viele mehr in der endlosen Lowveld-Landschaft (ähnlich einer Savanne) beobachten und wieder eins mit der Natur werden können. Unterkünfte gibt es im Krüger Nationalpark für jedes Budget von Camping bis hin zur Luxus-Lodge. Durch das Malelane Tor im Süden des Parks geht es nach ein paar Tagen Safari über die Grenze zur Hauptstadt Mbabane des Nachbarlandes Swasiland, wo Besucher einen Einblick in die Kultur und die Landschaft des Landes bekommen. Zurück nach Johannesburg geht es über den Grenzübergang Oshoek entlang der N17. Insgesamt beträgt die Strecke (Safari im Krüger ausgenommen) ca. 1200 km. Wichtiger Hinweis: In dieser Region herrscht ein mittleres Malariarisiko. Wie Sie vorbeugen können, erfahren Sie in unserem Artikel über Malaria.

Prachtvoller Norden Südafrikas und Krüger Nationalpark

Alternative zur obrigen Route kann man die Route auch in umgekehrte Reihenfolge beginnen und anstatt nach Swasiland zu fahren, sich den grünen Norden näher ansehen. Die Reise beginnt, nachdem man sich Johannesburg und Pretoria zu Genüge angesehen hat, in Richtung Norden zum Marakele Nationalpark. In diesem sehenswerten Park lebt neben vielen anderen Tieren auch das vom Aussterben bedrohte weiße Nashorn. Nach einer erlebnisreichen Safari geht es noch weiter in den Norden hoch in das Limpopo Valley, das nur so vor Leben sprüht. Hier findet man saftig grüne, einheimische Wälder, Flüsse, Wasserfälle und eine Vielzahl an Tieren. Im Nzehelele Nature Reserve kann man sich diese etwas näher ansehen. Dann beginnt das große Abenteuer mit einem mehrtägigen Aufenthalt im Norden des Krüger Nationalparks, der sogar noch schöner als der Süden des Parks ist. Durch das Paul Krüger Tor gelangt man nach Hazyview, von wo aus man seine Reise entlang der spektakulären Panorama Route (siehe oben) fortsetzen kann. Die 1900 km lange Route endet dann wieder in Johannesburg.

Drakensberge, Lesotho und Wild Coast

In Durban lebt die größte indische Gemeinschaft außerhalb Indiens und das ist dem Flair der tropischen Stadt auch deutlich anzusehen. Nach ein paar Tagen in Durban mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten, kulinarischen Highlights, weißen Sandstränden und der kunterbunten Lebensweise geht es zurück in die Natur in die Drakensberge. Mit bis zu 3482 m sind diese Berge das höchste Gebirge im südlichen Afrika und Teile des Drakensberg Nationalpark gehören seit 2000 zum UNESCO-Welterbe. Die atemberaubende Berglandschaft mit einer seltenen Flora und Fauna, Aussichten, bei denen einem das Herz stehen bleibt, sowie gigantischen Felsformationen und Höhlenmalereien lädt Besucher zum Wandern, Mountainbikefahren und erholen ein. Anschließen geht es über den steilen Sani Pass ins Nachbarland Lesotho. Dieser Pass bietet spektakuläre Aussichten, ist aber nur für Geländefahrzeuge zugelassen und nicht ganz ungefährlich. Alternative kann man den Ramatsediso Grenzübergang wählen. Die Drakensberge erstrecken sich tief in das kleine Land und bieten sagenhafte Aussichten auf die Berglandschaft. Lesotho ist das richtige Land für alle Abenteurer, die sowohl den Adrenalinkick in der rauen Natur aber auch Erholung vom Alltagsstress suchen. Zurück nach Südafrika geht es über den Telle Bridge Grenzübergang und weiter nach East London. Dort beginnt die Wild Coast, eine unberührte Küstenlandschaft mit subtropischer Vegetation. Die kleinen, charmanten Küstenorte wie Port St Johns und Coffee Bay laden zum Verweilen, Erholen und Nichtstun ein. Naturfreunde und Wassersportler können sich hier nach Herzenslust vergnügen. Besonders im Winter, wenn Abermillionen von Sardinen zum sogenannten Sardine Run in die Küstengebiete kommen, wird der Indische Ozean zu einem wahren Abenteuer für Angler und Taucher. Auf der N2 entlang am Meer geht es zurück nach Durban und die Rundreise endet nach ca. 1800 km.

Dreiländerrundreise

Von Durban aus geht es entlang der Küste Richtung Nordosten. Der erste lohnenswerte Stopp ist in Dolphin Coast, wo man fast das ganze Jahr über Delfine beobachten und sogar mit ihnen schwimmen kann. Die Küstenstadt Richards Bay an einer 30 km2 großen Lagune ist ebenfalls ein beliebter Urlaubsort unter Südafrikanern. Das nächste Highlight der Strecke ist der Hluhluwe–iMfolozi Park und der Isimangaliso-Wetland-Park. In diesen einzigartigen Naturschutzgebieten leben eine Vielzahl an Wasservögel und anderen in Flusslandschaften beheimateten Tieren. Auf dem Lake St. Lucia bietet es sich an, eine Bootstour zu machen, um die dort lebenden Krokodile und Flusspferde zu beobachten. Mit ein bisschen Glück sieht man auch einen der wenigen im See lebenden Haie. Am Golela Grenzübergang geht es dann nach Swasiland und in die Hauptstadt Mbabane. Nach ein paar Tag Erkundungsreise in diesem Nachbarland geht es wieder zurück nach Südafrika und dann quer durch KwaZulu-Natal nach Lesotho. Beim Grenzübergang Caledonspoort in der Nähe des sehenswerten Künstlerdorfs Clarens fährt man in die bergige Landschaft von Lesotho. Die Strecke verläuft weiter im Osten des Landes mit spektakulären Aussichten auf das Gebirge und über den gefährlichen, aber atemberaubenden Sani Pass geht es wieder zurück nach Südafrika (alternativer Grenzübergang: Ramatsediso). Von dort aus fährt man über Pietermaritzburg wieder zurück nach Durban an die Küste. Insgesamt beträgt die Strecke ungefähr 1500 km.

Westküste, Namaqualand und der Kgalagadi Transfrontier Park

Von Kapstadt aus geht es erst einmal zu dem Lagunenstädtchen Langebaan an der Westküste. Dieser bezauberte Ort liegt gleich am West Coast Nationalpark und ist ein Paradies für alle Wassersportler. Weiter geht es dann in die Cederberge, die für ihre bizarren Felsformationen und Höhlenmalereien bekannt sind. Dieses kleine Gebirge ist ein Traum für Wanderer und Kletterer. Hier wächst auch der berühmte Rooibos-Tee und in Clanwilliams kann man sich eine solche Farm und die Teeherstellung etwas genauer ansehen. Anschließend geht es nach Springbok im Northern Cape. Diese Region, Namaqualand genannt, ist eine eher trockene, felsige Landschaft, aber im Frühjahr erwacht sie zum Leben und Abermillionen von Blumen blühen in den schönsten Farben. Blumenmeere, soweit das Auge reicht! Dieses Phänomen erstreckt sich auf die gesamte Westküste. Von dort aus geht es zum Richtersveld Nationalpark, in dem die letzten Ureinwohner, die San, noch in ihrer traditionellen Lebensweise als Nomaden leben. Von hier aus ist man gleich an der Grenze zu Namibia. Danach geht es weiter nach Upington, der ideale Ausgangspunkt, um sowohl den Augrabies Fall National Park, durch den der Orange River fließt und der für seine donnernden Wasserfälle bekannt ist, als auch den Kgalagadi Transfrontier Park zu besuchen. In dieser Wüste leben die berühmten Kalahari-Löwen mit ihrer schwarzen Mähne und viele andere Tiere, die sich an die harschen Bedingungen angepasst haben. Vom Park aus kann man ebenfalls nach Namibia und Botswana reisen. Wem die Zeit ausgeht, kann von Upington zurück nach Kapstadt fliegen. Alternativ kann man noch Kimberley erkunden. Hier wurden die ersten Diamanten entdeckt und Kimberley erlangte durch seine Diamanten Weltruhm. Besonders das Big Hole ist sehenswert und in den Museen kann man viel über die Geschichte der Gold- und Diamantenzeit lernen. Anschließend geht es wieder zurück nach Kapstadt. Die einfache Strecke nach Upington beträgt 1350 km und die gesamte Rundreise über Kimberley beläuft sich auf 2700 km.

Kapstadt nach Johannesburg (einfache Route)

Theoretisch kann man auf der N1 in 14 Stunden von Kapstadt nach Johannesburg durchheizen. Oder man nimmt den Flieger und ist in zwei Stunden dort. Aber dann sieht man kaum etwas von der Schönheit des Landes. Deshalb lohnt es sich, sich für diese Strecke ein paar Tage Zeit zu nehmen. Die Reise beginnt in Kapstadt und auf der N1 geht es direkt nach Beaufort West. Alternativ kann man auch über die malerische Route 62 und Oudtshoorn nach Beaufort West gelangen. Dort befindet sich der Karoo Nationalpark. In diesem riesigen Ökosystem haben sich zahlreiche Tiere angesiedelt, die sich an die halbtrockenen Konditionen auf einzigartige Weise angepasst haben. Nach einer Safari geht es weiter nach Graaff-Reinet und den Camdeboo Nationalpark, der in erster Linie für das Valley of Desolation (Tal der Trostlosigkeit), eine einzigartige Felsformation, bekannt ist. Besonders, wenn sich der Himmel am Abend lila färbt, ist der Anblick traumhaft schön. Das nächste Highlight ist die Stadt Bloemfontein, eine der drei Hauptstädte Südafrikas und bekannt für seine Blumenpracht. Nach ein, zwei Tagen Stadtbesichtigung geht es wieder in die Natur nach Douglas, wo atemberaubende Sonnenuntergänge am Orange River und dem Vaal River auf einen warten. Auch die Weinproben im Douglas Wine Cellar sollte man sich nicht entgehen lassen. Die Diamantenstadt Kimberley ist nicht weit entfernt und hier kann man alles über die Geschichte und das Diamantenschürfen lernen. Highlight der Stadt ist das Big Hole, eine der größten Minen der Welt. Auch im nächsten Halt Welkom kann man vieles über die Geschichte des Goldrausches in dieser Region lernen. Auf dem Weg nach Johannesburg liegt noch der Ort Kroonstad direkt am Vals River. Dank der Lage und der unterschiedlichen Vegetation zählt Kroonstad zu einem der bezauberndsten Ortschaften der Provinz Free State. Von hier aus sind es dann nur noch zwei Stunden nach Johannesburg. Insgesamt beträgt diese Reise knapp 2000 km.

Quellenangaben: www.thekingdomofswaziland.com/pages/attractions/the_attraction.asp?AttractionsID=12, www.gardenroute.co.za, www.wildcoast.co.za, www.drakensberg.org.za, www.visitlesotho.travel

Alexandra Seiler



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