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Trinkgeld

Beim Thema Trinkgeld ist man sich oft nicht ganz sicher, wie viel man denn jetzt für die jeweilige Dienstleistung geben soll. Vorneweg sollte man sich ins Gedächtnis rufen, dass man Trinkgeld gibt, um sich für guten Service zu bedanken. Von dem her muss man für sich selbst entscheiden, wie viel angemessen ist, und man sollte sich nie gezwungen fühlen, etwas extra hinlegen zu müssen. Aber wie in jedem anderen Land gibt es auch in Südafrika eine ungeschriebene Etikette fürs Trinkgeldgeben. Als Faustregel für Hotels und Restaurants kann man sich 10 % der Rechnung merken.

Barkeeper

Wer direkt an der Bar bestellt und bezahlt, der lässt meist ein paar Münzen auf dem Tresen liegen. Wie viel man gibt, hängt ganz davon ab, wie schnell der Service war. Üblich sind 10 % - 20 % der Rechnung als Trinkgeld.

Hotelangestellte

Im Hotel wird man rundum vom Personal verwöhnt, die dafür sorgen, dass man seinen Aufenthalt in vollen Zügen genießt. Um sicherzugehen, dass auch wirklich alle etwas von Trinkgeld erhalten, sollte man das gesamte Trinkgeld in ein Kuvert legen und an der Rezeption abgeben. Aber wer möchte, kann auch einzelnen Angestellten etwas geben. In Selbstversorgerunterkünften ist es nicht üblich, Trinkgeld zu hinterlassen.

Trinkgeld für einen Portier: R10 – R100, Trinkgeld für Zimmerservice: R10 – R100, Trinkgeld für sonstige Angestellte (Sammeltrinkgeld): R100 – R500 (je nach Länge des Aufenthalts und Qualität des Services)

Kellner

Kellner sorgen für einen angenehmen Abend im Restaurant. Es ist üblich, mindestens 10 % der Rechnung als Trinkgeld zu geben; bei sehr gutem Service gerne auch mehr. Bei Gruppen ab sechs Leuten wird oftmals automatisch ein Trinkgeld von 10 % auf die Rechnung geschrieben. In dem Fall gibt man dann nichts mehr extra. Am besten bezahlt man Trinkgeld in bar, denn bei Kreditkartenzahlungen erhalten manche Kellner ihren Teil erst am Monatsende. Das Trinkgeld wird in Südafrika nicht auf dem Tisch liegen gelassen, sonder immer direkt dem Kellner gegeben.

Parkwächter

Es gibt zwei Arten von Parkwächtern. Die Offiziellen führen eine mobile Parkuhr mit sich und bei ihnen muss man den angegebenen Preis fürs Parken bezahlen. Es ist nicht unbedingt üblich, ihnen Trinkgeld zu geben, aber sie freuen sich natürlich darüber. Sie sind zwar bei der Stadt angestellt, arbeiten aber auf freiberuflicher Basis. Wer sich also vorm Bezahlen drückt, bringt diese Menschen um ihr Einkommen. Die inoffiziellen Parkwächter tragen meist eine gelbe Weste und helfen einem beim Ein- und Ausparken und „passen auf das Auto auf“. Manche von ihnen verdienen so ihren Lebensunterhalt, andere schlafen und trinken gerne mal einen Schluck, während sie „aufpassen“. Es ist üblich, ihnen zwischen R2 und R5 je nach Gegend und Uhrzeit zu geben, aber man sollte sich auf keinen Fall verpflichtet fühlen.

Tourguides und Angestellte bei Safari-Lodges

Safaris sind dann ein besonders schönes Erlebnis, wenn man nicht nur viele Tiere zu sehen bekommt, sondern auch der Tourguide und das Lodgepersonal ihren Teil dazu beitragen. Ein guter Guide weiß, wo die Tiere zu finden sind, und teilt sein breites Wissen mit seinen Gästen. Und in der Lodge sorgen die Angestellten für einen Aufenthalt, den man so schnell nicht vergisst. Man kann jeden einzeln etwas geben oder wie im Hotel ein Sammeltrinkgeld; nur dem Guide gibt man separat Trinkgeld. Höhe hängt natürlich wieder von der Länge des Aufenthalts und der Qualität des Services ab.

Trinkgeld für einen Portier: R20 – R100, Trinkgeld für einen Guide: R50 – R500, Trinkgeld für Zimmerservice: R20 – R50, Trinkgeld für sonstige Angestellte (Sammeltrinkgeld): R100 – R500 (oder 10% der Endrechnung)

Tankwart

In Südafrika kann man nicht selbst tanken, sondern ein Tankwart übernimmt das für einen. Zudem putzt er die Scheiben, kontrolliert Öl und Wasser und pumpt bei Bedarf auf die Reifen auf. Es ist üblich, sich dafür mit R2 - R10 zu bedanken.

Taxifahrer

Auch hier unterscheidet man zwischen zwei Arten. Zum einen gibt es die Fahrer der weißen Minibus-Taxis, die eine feste Route fahren. Ihnen gibt man kein Trinkgeld (ähnlich wie bei anderen öffentlichen Verkehrsmitteln). Und dann gibt es normale Taxis mit Taxameter. Bei diesen Fahrern rundet man den Preis zur nächsten Zehn auf. Wenn die Fahrt länger dauert, auch gerne etwas mehr. Generell sollte man sich nicht, auf Fixpreise einlassen, sondern auf das Taxameter bestehen. Sonst kann man schon mal übers Ohr gehauen werden.

Personal bei Weinverkostungen

Eine Weinprobe ist im Urlaub immer etwas besonders und das suchkundige Personal zeigt den Gästen die Farm und erklärt ihnen die verschiedenen Geschmacksnoten der einzelnen Weine. Es ist zwar nicht unbedingt üblich, auf einem Weingut Trinkgeld zu geben, aber natürlich freut sich das Personal auf hier darüber (bis zu R10).

Angestellte in einer Wellness-Einrichtung

Egal, ob Friseur, Kosmetiker oder Masseur, all diese Menschen tragen dazu bei, dass man sich hinterher schöner und besser fühlt. Ein Besuch beim Friseur ist besonders für Frauen meist etwas teurer und von dem her geben diese kaum Trinkgeld. Männer hingegen zahlen generell weniger und sind dafür auch spendabler. Aber beim Kosmetikstudio oder Masseur ist es durchaus üblich, Trinkgeld zu geben. Für diese Art von Dienstleistungen liegt das Trinkgeld zwischen R10 und R100.

Alexandra Seiler



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